Sophie Marceau

Sophie Marceau wurde am 17. November 1966 als Sophie Danièle Sylvie Maupu in Paris geboren. Entdeckt wurde sie zufällig im Alter von 14 Jahren nach Fotoaufnahmen für eine Model-Agentur. Ihre Fotos fielen der Regisseurin Francoise Menidrey auf, die für das Filmprojekt La Boum junge Schauspieler suchte. Marceau unterschrieb einen langfristigen Vertrag mit der Produktionsfirma Gaumont. Marceau ist vielseitig begabt: Sie spielt ausgezeichnet Cello, ist Autorin des semi-autobiografischen Romans „Menteuse“ (Lügnerin) und hat bei mehreren Filmen Regie geführt, darunter Parlez moi d‘amour und Trivial.

Ausbildung
Trotz des großen kommerziellen Erfolgs von "La Boum" und der Fortsetzung "La Boum 2" kaufte sich Marceau für eine Millionen Francs aus dem Vertrag mit Gaumont frei und nahm Schauspielunterricht am Pariser Cours Florent. Nach ihrer Ausbildung wandte sie sich anspruchsvollen Rollen in Film und Theater zu. Auch sie zählt zur Auswahl bekannter Alumni am Cours Florent Paris.
Schauspiel Studium Berlin
Rollen
Marceau spielte mehr als zehn Jahre lang hauptsächlich in französischen und europäischen Produktionen. Ihre internationale Karriere begann 1995 mit der Rolle der Prinzessin Isabelle in Mel Gibsons "Braveheart". 1997 gehörte sie zur internationalen Besetzung von Wim Wenders‘ und Michelangelo Antonionis "Jenseits der Wolken" (Al di là delle nuvole). Zwei Jahre später war sie als Gegenspielerin von Pierce Brosnan in "James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug" (The World is not Enough) zu sehen. Marceau stellte ihr schauspielerisches Können auch in mehreren Filmen ihres Lebensgefährten Andrzej Zulawski unter Beweis, darunter "Meine Nächte sind schöner als deine Tage" (Mes nuits sont plus belles que vos jours), "Blue Note" (La Note bleue) und "Die Treue der Frauen" (La Fidélité). Zuletzt war sie in "Und nebenbei das große Glück" (Un bonheur n‘arrive jamais seul) als Karrierefrau zu sehen, die sich in einen Jazzmusiker verliebt. In Arrêtez-moi spielte sie eine Frau, die nach Jahren den Mord an ihrem gewalttätigen Ehemann gesteht.

Auszeichnungen
Marceau hat im Laufe ihrer Karriere für ihre schauspielerischen Leistungen und ihre Arbeit als Regisseurin zahlreiche Kritikerpreise und Auszeichnungen erhalten. 1983 gewann sie den César in der Kategorie Beste Nachwuchsdarstellerin für "La Boum 2". Fünf Jahre später erhielt sie den Preis beim Festival du Film de Cabourg in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für Chouans! 2000 wurde sie erneut in Cabourg in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für "Die Treue der Frauen" ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde Marceau für ihre Rolle in "James Bond 007 – Die Welt ist nicht genug" für den Blockbuster Entertainment Award in der Kategorie Beste Nebendarstellerin nominiert. 2002 wurde ihr Regiedebüt Parlez-moi d‘amour beim Montreal World Film Festival als beste Regiearbeit ausgezeichnet. 2007 erhielt sie beim Montreal World Film Festival den Prix Special Des Ameriques.